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Kleine Zusammenfassung "Geschichte der Hunsrückquerbahn"
Die Strecke von
Simmern
nach
Hermeskeil
(über Kirchberg/Hunsrück, Sohren, Morbach und Thalfang) wird in drei
Stufen eröffnet. Am 15. Juli 1901 erfolgt als erster Abschnitt Simmern -
Kirchberg. Der nächste Abschnitt der Bahn wird am 15. Dezember 1902 bis Morbach
eröffnet. Der Abschnitt Morbach nach Hermeskeil folgt dann wenige Monate
später am 01. Oktober 1903.
Schnell entwickelt sich die Bahnlinie als Motor für die Wirtschaft im
Hunsrück. Gerne wurde damals der Hunsrück auch als Preußisch Sibirien
bezeichnet. Dies änderte sich aber durch die Bahn schnell. Damals wurde der
Hunsrück (Morbach und Deuselbach) auch Touristisch entdeckt. Entlang der
gesamten Strecke wurden Hotels errichtet. Der Güterverkehr erreichte
schnell einen hohen Stand. Der Personenverkehr entwickelte sich ebenfalls sehr
gut.
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Übersichtskarte
der Strecke
UNTEN.
Zum VERGRÖSSERN
anklicken!
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Der erste Weltkrieg brachte den ersten
Einbruch wie in ganz Deutschland. Die Jahre bis zur Mitte der 1920er Jahre
dürften nicht leicht gewesen sein. Danach erfolgte wieder eine Zeit mit
Zuwachs. Der Hunsrück erlebte weitere Steigerungen im Ausflugsverkehr. Die
Züge ins Saarland machten es möglich, dass dort in den Gruben gearbeitet
werden konnte. Wochenendzüge für die Bergarbeiter vom Hunsrück waren 40 Jahre
ein Thema. Ende der 1930er Jahre begann neben dem Bau der Hunsrückhöhenstraße
auch der Ausbau der Hunsrückbahn zwischen Simmern und Hermeskeil. Längere
Bahnhofsanlagen, neue Stellwerkstechnik, moderne Fahrkartenschalter aber auch
neue Gebäude wurden errichtet. Der 2 Weltkrieg brachte noch mal ein
großes Aufkommen insbesondere im Jahre 1944 mit dem Abschuss der V1 und V2 aus
den Hunsrückwäldern.
Nachdem die letzten Schlachten geschlagen waren, dauerte es aber über 5 Jahre,
bis die Hunsrückbahn wieder komplett befahren werden konnte. Der Güterverkehr
erreichte schnell wieder den Vorkriegsstand.
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Aber der Siegeszug des
noch vor dem Krieg als KDF Wagen bezeichneten VW-Käfers und seiner Kollegen war
nicht mehr aufzuhalten. So wurden bereits Anfang 1953 die ersten Abschnitte auf
BND Betrieb umgestellt. Das bedeutet das die Strecke im vereinfachten
Nebenbahnbetrieb betrieben wird und örtliches Personal nicht mehr nötig ist.
Fahrkarten gab es fortan im Zug.
Die nächsten 20 Jahre waren im Personenverkehr ein langsames sterben der Bahn.
Der Planmäßige Personenverkehr endete am 29 Mai 1976 mit Ankunft des Nto 8830
um 15:05 Uhr in Hermeskeil.
Zwischen 1984 und 1998 wurde die Strecke oft von Sonderzügen befahren.
Teilweise Züge mit über 10 Wagen und über 1000 Reisenden.
Der Güterverkehr hielt sich fast 90 Jahre, je nach Wirtschaftslage, ziemlich
gleichmäßig.
Mehr wie ein Güterzug auf der Gesamtstrecke war nicht nötig. Dampfloks und
Dieselloks konnte bis zu 400 Tonnen ziehen. Mehr Fracht/Gewicht war auf diesen
Streckenverhältnissen nicht möglich. Natürlich wurden auch Sondergüterzüge
gefahren. Meist mit militärischen Frachten, aber auch mit Holzprodukten und
Landwirtschaftserzeugnissen.
Aber zur Jahrtausendwende endete auch dieses Kapitel auf der Hunsrückbahn.
Ob es ein NEUES LEBEN für die Hunsrückbahn geben wird, entscheidet sich in den
nächsten Jahren in den Büro´s unserer Politiker
Mehr Info´s zu Verkehr, Fahrzeugeinsätzen, Bahnhöfen, Ereignissen, Fahrpläne
usw erfahren Sie, wenn sie die Unterseiten LINKS im Menü
besuchen.
Update
- Januar 2012 Bahnhof Sohren + Büchenbeuren "Neue Bilder"
- Januar 2012 Strecke Hoxel - Deuselbach + Niedersohren -
Sohren überarbeitet
- Dezember 2011 Bahnhof Deuselbach überarbeitet
- November 2011 Bahnhof Dhronecken überarbeitet
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