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Bahnhof Hochscheid Hunsrück |
Bahnhof Hochscheid
In wunderschöner Lage am oberen Ortsrand von Hochscheid
gelegen.
Das Bahnhofsgebäude entsprach dem üblichen Baustiel Kleines Empfangsgebäude.
Abweichend waren die kleinen Fenster im Bereich der Diensträume. Der
Güterschuppen entsprach dem dazugehörigen Muster. Dieser wurde wohl im Krieg
stark beschädigt oder durch ein Feuer in Mitleidenschaft gezogen. 1960 zeigte
sich der Schuppen verändert. Ebenfalls vorhanden das Nebengebäude mit Stall,
Abort und Rottenraum. Das Nebengebäude wurde wohl um 1960 abgerissen. Das
Empfangsgebäude erlitt das selbe Schicksal im Jahre 1983. (Bildergalerie unten klicken).
Weiter siehe UNTEN RECHTS |
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Bilder
Strecke nach Hirschfeld |
Bilder Bahnhof |
Strecke Hochscheid - Zolleiche - Hinzerath |
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Bilder DSL |
Bilder Modem/ISDN
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Bilder DSL |
BilderModem/ISDN |
Bildergalerie
Strecke nach Hochscheid
Aktuell |
Bilder Bahnhof
HEUTE |
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Bilder DSL |
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Diashow Zustand 08.2008 |
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Bitte unter Unterlagen die alten Kursbuchauszüge
beachten!
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Strecke von km 63,9 bis km 67,8
Besonders für den Hobbyfotografen bietet der Streckenabschnitt Hirschfeld - Hochscheid einiges. So wechseln sich Walddurchfahrten mit
freien Abschnitten ab. Durch die Lage der Bahn auf der Hochebene bieten sich so
tolle Motive mit Fernblick bis zum Sonnenuntergang. Auch ist der Streckenverlauf nicht gerade, sondern immer in kleinen
Kurven verlegt.
Die Architekten der Hunsrückhöhenstraße nutzen die
Vorgabe der Bahn und bauten ihre Straße auf den nächsten 8 km immer in
Sichtweite der Bahnstrecke.
Im km 64,5 befand sich ein kleines Bahnmeistereigebäude. Die Fundamente sind
noch heute zu finden. Ebenfalls in diesem Bereich fällt ein Stück Bahndamm auf.
Hierbei könnte es sich um ein Abstellgleis für die Bahnmeisterei handeln oder
auch um eine provisorische Holzverladestelle.
Bei km 66,0 verlassen wir den Rhein Hunsrück Kreis um für wenige Meter auf dem
Gebiet des Kreises Birkenfeld zu reisen. Vor Hochscheid wechseln wir dann
wieder die Kreisgrenze. Hochscheid gehört zum Kreis Wittlich/Bernkastel-Kues.
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Aktuelles "Rund um
Hochscheid"
und der Hunsrückbahn
Im Forum für die Hunsrückbahn |
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Die Entwicklung des Bahnhofs Hochscheid verläuft ähnlich den anderen
Bahnhöfen der Strecke. Die Gleisanlage wurde mit 4 Weichen so angelegt, dass ein
Ladegleis und ein Kreuzungsgleis zur Verfügung stand. Der Zugverkehr wurde mit
einem Stellwerk in einem kleinen Verschlag vor der Güterabfertigung geregelt.
Die Einfahrweiche lag in den ersten Jahren wohl im Bereich der Ortsstraße,
vermutlich sogar vor dem Übergang. Das Ladegleis war beidseitig an das
Hauptgleis angeschlossen. (siehe Bahnhofspläne Simmern - Boppard)
Um 1940 wurden die Gleisanlagen erheblich
erweitert. Der Bahnhof erhielt einen Vorbau und eine 26 tlg. Hebelbank. Das
Überholgleis hatte eine Länge von über 700m. Eine 150m lange Seitenrampe
wurde ebenfalls gebaut. Die Ladestraße hatte eine Länge von 200m.
Gegenüber des EG entstand ein Hochbehälter für die Versorgung der Dampfloks mit
Wasser. Vermutlich auch eine Gleis 4. Die Aufstellung der Telegrafenmasten und
der Restschotter list das Vermuten. In meinem Archiv befindet sich ein Plan
der den Ausbau 1940 aufzeigt. Leider ohne eingezeichnete Gleisanlagen.
Am
04.10.1954 erfolgt die Umstellung auf vereinfachten Nebenbahnbetrieb, was für
den Bahnhof Hochscheid erhebliche Rückbaumaßnahmen brachte. Der Fdl wurde
abgezogen und bis auf 2 Weichen wurden alle Weichen auf Handbetrieb umgebaut.
Vermutlich wurde auch das Ladegleis der Anbindung aus Richtung Hirschfeld
beraubt. 1956 wurde die Hebelbank auf 6 Teile reduziert.
1962 wurde das Ladegleis um 150 Meter verkürzt indem die Weiche aus Richtung
Hinzerath versetzt wurde. Die Seitenrampe konnte nun nur noch zum Teil
genutzt werden. Mitte der 1970iger Jahre erfolgte eine Erneuerung der
Ladestraße (Teerdecke und neue Kanten) im Auftrag der Nato. Amerikaner und
Franzosen nutzen den Bahnhof bis zur Eröffnung der Zolleiche nun als
Muniverladebahnhof.
Über 20 Jahre änderte
sich nicht´s mehr an der Gleisanlage. Erst im Jahre 1983 wurden die beiden fernbedienten Weichen auf Handweichen umgebaut.
Im Jahre 1990 erfolgte
der Rückbau von Gleis 2.
Dieser Zustand aus dem Jahre 1990 zeigt sich noch
HEUTE. Ein kurzes Ladegleis und viel Schotter.
Besonders im Güterverkehr hatte der Bahnhof Hochscheid seine Bedeutung. So
wurden bis zur Einstellung des Zugverkehrs in Hochscheid Holzwagen beladen. Die
Anschlussstelle Zolleiche (bis 1962) gehörte Betrieblich und Verkehrlich zum
Bahnhof Hochscheid. Die Züge wurden hier zusammen gestellt.
Ein
geplanter Anschluss zum Sägewerk über der Bahnanlage kam nie über das Planungsstadium
heraus. Hier scheiterte eine Bauausführung nicht am Kunden sondern an der Bahn,
die sich weigerte eine Zusage zur Erhaltung der Bahn über 15 Jahre abzugeben.
Der Kunde sicherte für diesen Zeitraum erhebliche Tonnen zu und war auch
bereit den größten Teil der Baukosten zu tragen. Leider wollte aber schon
damals die Deutsche Bundesbahn ihre Strecken stilllegen und nahm in den 1980igern wenig Rücksicht
auf Kundenwünsche. So wie die Bahn mit diesem Kunden verhandelte, tat sie es
mit den anderen Kunden an der Strecke gleichfalls. So verringerte sich das Aufkommen von
Jahr zu Jahr.
Das Sägewerk ist Heute eines der größten in Rheinland-Pfalz. Lkw´s aus der
ganzen EU fahren dieses Werk an.
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Ein Traum für jeden Sammler:
Fahrkarte Hochscheid - Hirschfeld
vom 16.12.1952
verkauft in Hochscheid.Archiv Kurt Stumm Kleinich
DANKE |
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Link zu den Gemeinden |
www.kleinich.de
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Hochscheid verfügt
über keine Homepage |
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Klaus Dieter Ihmig, Ralf Schimanski, Robert Schmitz, Knut Schelenz,
Kurt Stumm, |